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...im Stadtumbaugebiet "Ortskern Ober-Roden"

 

Leitgedanke des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau in Hessen" ist, Kommunen bei den baulichen, infrastrukturellen und klimatischen Herausforderungen von Heute und Morgen zu unterstützen. Ziel des Programms ist es, städtebauliche Maßnahmen zu Klimaschutz, Klimaanpassung sowie zur Anpassung an demografische und wirtschaftsstrukturelle Veränderungen in einem integrierten Ansatz zu vereinen.

 

Die bauliche Anpassung der Siedlungsstrukturen sowie der Gebäude und Infrastrukturen zur Bewältigung des demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandels ist für das Programm von zentraler Bedeutung. Die Folgen des ökonomischen und demografischen Strukturwandels stellen die Kommunen vor die Herausforderung, auf diese Entwicklung auch vorbeugend städtebaulich zu reagieren. Die Vermeidung drohender oder die Behebung bestehender städtebaulicher Funktionsverluste steht damit im Mittelpunkt des lokalen Handels.

 

Weitere Themen im Stadtumbau sind darüber hinaus die Anpassung an den Klimawandel bzw. den nachhaltigen Schutz des Klimas sowie die Wohnraumversorgung. Während des zehnjährigen Förderzeitraums sollen Kommunen u.a. in die Lage versetzt werden, städtebauliche Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen und sich auf die Folgen des Klimawandels vor Ort einzustellen. Vor dem Hintergrund des Aufgabenspektrums kommt der grünen und blauen Infrastruktur die Rolle eines wichtigen Bindeglieds zu. Dessen Stärkung leistet zum einen entscheidenden Beitrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, z.B. durch die Kühlung von Quartieren und die Versickerung von Niederschlägen. Zum anderen schaffen attraktive Grünflächen- und Gewässergestaltungen Lebens- und Standortqualität. Beides ist als weicher Standortfaktor für Städte im demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel von hoher Bedeutung.

 

Um diesen komplexen Anforderungen des Stadtumbauprozesses gerecht zu werden, kann Stadtumbau nur durch integrierte, abgestimmte Stadtentwicklung bewältigt werden. Der Stadtumbau verfolgt einen ganzheitlichen Planungsansatz unter Beachtung sozialer, städtebaulicher, kultureller, ökonomischer und ökologischer Handlungsfelder.

 

Das Fördergebiet "Ortskern Ober-Roden"...

… wurde aufgrund der Genehmigung des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungs-konzeptes“ durch den Fördermittelgeber und Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Rödermarks festgelegt.

 

Der Geltungsbereich…

… für den „Stadtumbau Ortskern Ober-Roden“ umfasst das funktionale und historische Zentrum von Ober-Roden. Eingeschlossen sind der historische Kern (Rundling), dessen südlich anschließende funktionale Erweiterung (öffentliche Nutzungen zwischen Rodau und Bahntrassen), die Hauptverkehrsader Richtung Süden (Dieburger Straße) sowie der Grünzug entlang der Rodau und am östlichen Siedlungsrand.

 

Die Abgrenzung…

… umfasst alle wesentlichen öffentlichen Funktionen (z.B. Rathaus, Schule, Hort, Kulturhalle, Kirche) und den überwiegenden Teil des zentralen Versorgungsbereiches. Vollständig erfasst sind der fränkische Rundling sowie die einzigen zentralen öffentlichen Grünflächen Ober-Rodens und alle innerstädtischen Bereiche der Rodau.

Das Untersuchungsgebiet ist rund 34,0 h groß.

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