Nutzungskonzept "Plätze im Ortskern Ober-Roden"


Sowohl die vorliegenden Analyse als auch die Aufnahmen der Interessengemeinschaft IGOR (Nutzungs- und Gestaltungs­konzept) kommen zu dem Schluss, dass die öffentlichen Plätze im Stadtumbaugebiet bis auf wenige Ausnahmen keine bzw. stark eingeschränkte Aufenthaltsqualitäten bieten und nur mangelhaft miteinander verknüpft sind. Außerdem verfügen die öffentlichen Freiräume über keine klaren Profile/Charakteristika und Funktionen.

Daher wird im Rahmen dieser Maßnahme die Erarbeitung eines differenzierten Nutzungskonzepts empfohlen, das sich intensiv mit der Funktion der einzelnen Plätze und deren Vernetzung untereinander auseinandersetzt.  Herauszuarbeiten sind die jeweiligen Nutzungsschwerpunkte (Konsumfunktion Wochenmarkt/Flohmarkt, kulturelle Funktionen/Feste, Aufenthalt/ Treffpunkt, Spiel/Sport, Identität/Geschichtsvermittlung, Verkehrsfunktion, Ökologische Funktionen) sowie ihre visuellen und/oder ideellen Verbindungen der Freiflächen. Dabei ist es wesentlich aus einer übergeordneten Perspektive alle öffentlichen Freiräume im Ortskern im Zusammenspiel zu betrachten. Aus einem solchen Konzept können dann erste Gestaltkonsequenzen für die jeweiligen Freiflächenplanungen abgeleitet werden (z.B. welche Nutzung benötigt welche Oberflächen, Ausstattung etc.?).

Es stellt sich die Frage, welche Nutzungen wo (auf welchem Platz) idealerweise angeordnet werden können (z.B. Markt, Feste, Weihnachtsmarkt etc.) und ob bzw. wie die Plätze im Festfall zu einer Gesamtfläche verbunden werden können. Es ist im Rahmen des Konzepts u.a. zu beantworten, welche Konsequenzen eine solche Zusammenlegung hat und an welchen Stellen Verbindungswege in welcher Art erforderlich sind. Dabei sind unterschiedliche Aspekte und Bedarfe zu berücksichtigen – darunter fallen u.a. die Ansprüche nach gestalterisch hochwertigen, bedürfnisorientierten (u.a. Teilhabe, Barrierefreiheit), finanzierbaren und ökologisch wertvollen Räumen.

Um die Meinungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger mit in dieses Konzept einfließen zu lassen, fand eine Online-Beteiligung im Zeitraum vom 1. bis 21. Juni 2021 statt.

 

 

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