Neugestaltung des Spielplatzes Gartenstraße und Prüfung Angebotserweiterung

Wie im ISEK in den Kapiteln 3.4.4 und 3.5.1 dargestellt, besteht im Untersuchungsgebiet ein Mangel an öffentlichen Freiflächen mit Aufenthaltsqualität. Das Angebot an Spielflächen für Kinder beschränkt sich auf den Spielplatz in der Gartenstraße, der in einem wenig ansprechenden Zustand ist und akuten Erneuerungsbedarf aufweist. Der Spielplatz wird aufgrund mangelnder Aktualität der Spielgeräte kaum von den Zielgruppen angenommen. Gleichzeitig liegt der Anteil von Kindern und Jugendlichen im Ortskern Ober-Roden höher als im gesamten Stadtteil und in der Gesamtstadt, woraus Bedarfe erwachsen. Bereits im Stadtleitbildprozess wurde im Rahmen von Leitbildprojekten der Ausbau von Spielflächen und des Angebots für Jugendliche thematisiert.

Der Spielplatz soll daher im Rahmen des Stadtumbaus neu gestaltet werden (naturnah) und um attraktive Verweilangebote ergänzt werden. Das Projekt ist als partizipatives Projekt unter Einbeziehung von Kindern und Eltern aus dem Ortskern vorgesehen. Gemeinsam mit den zukünftigen Nutzern soll erarbeitet werden, welche Ausrichtung der Spielplatz innehaben und welchen Alters-gruppen er vorrangig zur Verfügung stehen soll.

Spielräume im Wohnumfeld fördern die Entwicklung der Heranwachsenden und sind ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Stadtentwicklung. Ein Spielplatz ermöglicht Kindern den sozialen Kontakt mit anderen Kindern und Mitmenschen, die Sammlung neuer Erfahrungen und damit die Förderung der Entwicklung. Die Integration auf dem Spielplatz fällt leichter als an anderen Orten. Aufgrund des erhöhten Anteils von Kindern und Jugendlichen im Ortskern Ober-Roden ist ferner zu prüfen, ob Bedarf für eine Angebotserweiterung vorliegt. Aufgrund der wenigen grünen und naturnahen Spielflächen im öffentlichen Raum ist darüber nachzudenken, ob und an welchen Stellen wohnungsnahe kleine Spielbereiche geschaffen werden könnten.

Umgestaltung 1. Ring / 1. Bauabschnitt

Die Pfarrgasse, die Heitkämperstraße, die Dockendorffstraße bilden gemeinsam mit dem Weihgässchen den ersten, innersten Ring des fränkischen Rundlings. Diese zentrale historische Figur ist heute kaum noch erlebbar und soll wieder herausgearbeitet werden. Die Maßnahme dient nicht nur der Schaffung von Barrierefreiheit, sondern auch der Attraktivierung und der Inszenierung des öffentlichen Raums sowie der Förderung der Identifikation der Bürger mit ihrem Ort. 2010 wurde im Bereich des Marktplatzes und der Frankfurter Straße der niveaugleiche Ausbau begonnen, der nun im innersten Ring fortgeführt werden soll. Dabei ist die Herstellung von barrierefreien Wegeführungen im öffentlichen Raum ein wesentliches Ziel. Mithilfe der Maßnahme soll die historische Kernzelle gestaltet und betont sowie der Rundling im Pflaster ablesbar gemacht werden.

Die Maßnahme ist unterteilt in zwei Bauabschnitte: prioritär sollen die Pfarrgasse, die Heitkämperstraße sowie die Dockendorffstraße bis zur Einmündung des Weihgässchens neu gestaltet werden. In einem zweiten, späteren Schritt soll die Umgestaltung der restlichen Dockendorffstraße sowie der Glockengasse erfolgen. Eingeschlossen sind einheitliche und adäquate Beleuchtungselemente, Möblierung sowie die Pflanzung von straßenbegleitenden Bäumen, sofern die Fläche dafür ausreichend ist.

Ein besonderes Augenmerk soll auf die Übergänge bzw. die Grenzen zu den anschließenden Straßen bzw. Gassen gelegt werden (bspw. Kreuzungsbereich Pfarrgasse / Rathausstraße / Obergasse), um Restflächen zu vermeiden. Der Ausbaustandard ist bereits durch die Gestaltung der Schulstraße / die Neugestaltung 2010 definiert.

Umgestaltung 1. Ring / 2. Bauabschnitt

Die Pfarrgasse, die Heitkämperstraße, die Dockendorffstraße bilden gemeinsam mit dem Weihgässchen den ersten, innersten Ring des fränkischen Rundlings. Diese zentrale historische Figur ist heute kaum noch erlebbar und soll wieder herausgearbeitet werden. Die Maßnahme dient nicht nur der Schaffung von Barrierefreiheit, sondern auch der Attraktivierung und der Inszenierung des öffentlichen Raums sowie der Förderung der Identifikation der Bürger mit ihrem Ort. 2010 wurde im Bereich des Marktplatzes und der Frankfurter Straße der niveaugleiche Ausbau begonnen, der nun im innersten Ring fortgeführt werden soll. Dabei ist die Herstellung von barrierefreien Wegeführungen im öffentlichen Raum ein wesentliches Ziel. Mithilfe der Maßnahme soll die historische Kernzelle gestaltet und betont sowie der Rundling im Pflaster ablesbar gemacht werden.

Die Maßnahme ist unterteilt in zwei Bauabschnitte: prioritär sollen die Pfarrgasse, die Heitkämperstraße sowie die Dockendorffstraße bis zur Einmündung des Weihgässchens neu gestaltet werden. In einem zweiten, späteren Schritt soll die Umgestaltung der restlichen Dockendorffstraße sowie der Glockengasse erfolgen. Eingeschlossen sind einheitliche und adäquate Beleuchtungselemente, Möblierung sowie die Pflanzung von straßenbegleitenden Bäumen, sofern die Fläche dafür ausreichend ist.

Ein besonderes Augenmerk soll auf die Übergänge bzw. die Grenzen zu den anschließenden Straßen bzw. Gassen gelegt werden (bspw. Kreuzungsbereich Pfarrgasse / Rathausstraße / Obergasse), um Restflächen zu vermeiden. Der Ausbaustandard ist bereits durch die Gestaltung der Schulstraße / die Neugestaltung 2010 definiert.

Umgestaltung Parkplätze Pfarrgasse

Die Parkflächen im Ortskern sind meist vollständig asphaltiert und nicht gestaltet. Räumlich eingefasst sind die Standorte in der Regel durch Gebäude, Brandwände, Zäune oder Mauern. Es besteht sowohl in städtebaulicher als auch ökologischer Hinsicht Handlungsbedarf. Die Parkplätze beeinflussen das Stadtbild deutlich negativ. Inhalt dieser Maßnahme ist die Herstellung von attraktiven öffentlichen Stellplätzen und einer Neugestaltung der Parkplätze. Gleichzeitig ist es das Ziel, die Oberflächen zu entsiegeln, um die Bodenfunktionen zu verbessern. Damit soll eine ökologische und gestalterische Aufwertung der Parkflächen erreicht werden.

Inhalte der Maßnahme sind u.a. das Aufbrechen der Asphaltdecken und Einsatz von wasserdurchlässigen Oberflächen (z.B. Kies- und Splittdecken, Rasengittersteine, Porenpflaster), eine Neuordnung der Parkstände bzw. die Erneuerung der Markierung, Erneuerung der Beschilderung.

In Verbindung mit der Maßnahme „Umgestaltung 1.Ring“ im Bereich der Pfarrgasse, Heiterkämperstraße, Dockendorffstraße und Weihgässchen erscheint es sinnvoll, im Zuge der Planung und der baulichen Umsetzung die Umgestaltung der beiden Parkplätze Pfarrgasse einzubeziehen.

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