Ab sofort fördert die Stadt im Stadtumbaugebiet „Ortskern Ober-Roden“ bauliche Maßnahmen privater Immobilieneigentümer*innen. Möglich macht dies das Anreizprogramm, das als Bestandteil des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ mit Hilfe der Lokalen Partnerschaft erarbeitet wurde. Die daraus entstandene Förderrichtlinie war vom Fördermittelgeber zu bewilligen und von der Stadtverordnetenversammlung zu beschließen. Dies ist nun per Beschluss vom 08.12.2021 erfolgt.

Der Grundgedanke und das Ziel dieses Programms ist es, private Immobilieneigentümer*Innen mit Fördermitteln von öffentlicher Seite aus zu unterstützen, damit sie kleinere bauliche Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung umsetzen können. So soll für Eigentümer ein Impuls gesetzt werden, einen sichtbaren Beitrag zur Aufwertung und Weiterentwicklung des Stadtbildes, zum Klimaschutz bzw. zur Klimaanpassung und zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualitäten zu leisten.

Zuschüsse können dabei nicht nur für Modernisierung und Instand­setzung von Wohngebäuden oder für Geschäftsflächen und Gastronomie in Form von z.B. nachhaltiger, energetischen Ertüchtigungen, Barrierefreiheit oder Fassaden- und Dachbegrünungen ect. beantragt werden. Auch Investitionen, die zur Schaffung und Entsiegelung gebäudebezogener Freiflächen, zum Erhalt der biologischen Vielfalt sowie zur Verbesserung des lokalen Wasserkreislaufs beitragen, können gefördert werden.

Der Förderung zu Grunde liegt immer eine kostenfreie, städtebauliche und gestalterische Beratung vor Beginn der Maßnahme. Termine dafür können Interessierte im Fördergebiet „Ortskern Ober-Roden“ mit Tanja Kloft 06074-911 220 vereinbaren.

 

Weitere ausführliche Informationen finden Sie hier:

- Förderrichtlinie

- Antragsformular

- Fördervereinbarung

- Geltungsbereich

Wichtige Information für Antragsteller!

 

Laut der `Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung´ (RiLiSE 19.2) und somit Grundlage für eine Förderung im Rahmen des Anreizprogramms, sind vor Inanspruchnahme des Programms eigentlich mindestens drei Vergleichsangebote pro Gewerk einer Baumaßnahme von fachkundigen und leistungsfähigen Bietern anzufordern und bei Antragstellung vorzulegen.

 

Wie sich seit Beginn des Anreizprogrammes in den Fördergebieten im Januar 2022 gezeigt hat, ist es mit der derzeitigen Marktlage sowie Verfügbarkeit der Anbieter äußerst schwierig diese Forderung von Seiten der Antragsteller zu erfüllen. Nach Gesprächen und Verhandlungen mit dem Fördermittelgeber wurde diese Forderung entschärft. So gilt nun auch eine schriftliche Absage als Angebot (Zwei Angebote eine Absage).

Back to Top